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LAINZ - Gedanken Zwischen Wänden

Vom langsamen Sterben einer Wiener Institution

Das GZW (Geriatriezentrum Am Wienerwald) wird nach über 100-jährigem Bestehen, im Laufe dieses Jahres seine Bewohner/Innen in neu gebaute Pflegeheime übersiedeln. Pflegepersonal und die betreuten Menschen werden dieses altehrwürdige Areal verlassen. Eine lange Geschichte rund um Pflege, Krankheit, Alter und Tod geht damit in Wien zu Ende. Eine Geschichte, die mit dem Begriff "LAINZ" eine bedeutsame, aber auch eine belastende Tradition umgehängt bekommen hat. Dieses Lainz, wie es sich zum gewärtigen Zeitpunkt präsentiert, wird der Geschichte, der Vergangenheit angehören; als ein Teil der Geschichte dieser Stadt. Der gestalterische Plan für die Zukunft dieses Ortes ist, extravagante, moderne Wohneinheiten entstehen zu lassen. Welch ein Kontrapunkt zur bisherigen Nutzung!

Das Buch soll den künstlerischen Aktivitäten der Menschen im GZW ein Denkmal setzen, sie reflektieren und wiedergeben. Es soll ein literarisches Werk von Menschen am Ende ihres Lebens sein, die zwar physisch auf Pflege und Hilfe anderer angewiesen sind, aber deren Gedankenwelt über ihre körperliche Gebrechlichkeit hinausgewachsen ist und uns eindrucksvolle, besinnliche, traurige, tiefgründige und auch humorvolle Gedanken zurückgelassen haben.

Wie viele es gewesen sind, die in dieser niedergeschriebenen Form nachgedacht haben, bleibt offen. Allen ist eines gemeinsam: Es war ein Aufleben und ein langsames Erlöschen und Entschwinden der Lebenskraft an diesem Platz, am Rande von Wien. Zurück geblieben ist eine wertvolle Botschaft: Das LEBEN ist sinnvoll - bis zu letzt!

Bild Lainzbuch

Die AutorInnen:

Frank Michael Weber, geboren 1943 in Remscheid / BRD;

Ausbildung zum Fotografen, danach Schauspielstudium in Düsseldorf und Wien. Schauspieler und Lehrer für Rollengestaltung; Hörspielregien für den ORF. Von 1993-2006 Leiter des "Volkstheater in den Bezirken". Sozialprojekte in Geriatrie- und Pflegehäusern u.a. Institutionen.

 

Bild Weber

Elisabeth Corazza, geboren 1966 in Innsbruck;

Sozialarbeiterin in der Wiener Wohnungslosenhilfe; freie Autorin und Journalistin; Spaziergängerin zwischen sozialer (Wohnungs)Knappheit und Kommunalästhetik.

Lebt mit Mann, Sohn und fünf Hühnern im Wienerwald.

 

Bild Corazza

 

Die Herausgeber stehen für Veranstaltungen zur Verfügung!

 

Medieninhaber, Herausgeber: w+w kultur Verein zur Entwicklung und Realisierung von Kunst- und Kulturprojekten.
1020 Wien, Hofenedergasse 6/43
Verlag: Metroverlag
ISBN 978 - 3 - 99300 - 046 - 2
1. Auflage

Erschienen im März 2011

 

Preis: € 14,90 + 3,00 Euro Versandkosten. Bestellung per E-Mail, Versand per Nachnahme.

 


 

Mosaike an Wiener Gemeindebauten

An Wiener Gemeindesbauten finden sich außergewöhnlich viele Kunstwerke. Besonders beliebt waren in der Nachkriegszeit neben Fresken und Skulpturen Mosaike. Manchmal erzählen die Mosaike belehrende Geschichten, manchmal sind sie als naive, freundliche Dekoration gedacht; historisch betrachtet zählen sie auch zu den kulturellen Stärken dieser Stadt.
Die AutorInnen haben sich auf Spurensuche begeben, den Blick auf die Hausfassaden gerichtet oder hinter wucherndes Gebüsch geschaut. Einige dieser Bilder sind verschwunden, abgefallen oder übermauert. Viele Mosaike, die zahlreichen KünstlerInnen nach dem Zweiten Weltkrieg die Existenz sichern konnten, sind noch in ihrer alten Farbigkeit erhalten.

 

Buchcover

Die AutorInnen:

Elisabeth Corazza, geboren 1966 in Innsbruck;

Sozialarbeiterin in der Wiener Wohnungslosenhilfe; freie Autorin und Journalistin; Spaziergängerin zwischen sozialer (Wohnungs)Knappheit und Kommunalästhetik.

Lebt mit Mann, Sohn und fünf Hühnern im Wienerwald.

 

Bild Corazza

 

Beate Lang, geboren 1973 in Oberösterreich;

lebt und arbeitet in Wien.

 

Bild Lang

Frank Michael Weber, geboren 1943 in Remscheid / BRD;

Ausbildung zum Fotografen, danach Schauspielstudium in Düsseldorf und Wien. Schauspieler und Lehrer für Rollengestaltung; Hörspielregien für den ORF. Von 1993-2006 Leiter des "Volkstheater in den Bezirken". Sozialprojekte in Geriatrie- und Pflegehäusern u.a. Institutionen.

 

 

Bild Weber

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Die Wiener Volkshochschulen GmbH - Edition Volkshochschule
1150 Wien, Hollergasse 22
ISBN 978 - 5- 900799 - 78 - 6
1. Auflage

 


Lessing siegt am Stadtrand

Das Buch "Lessing siegt am Stadtrand" ist die Bilanz über die Erfolgsgeschichte einer großartigen Aktion, die vor rund fünfzig Jahren zur Verbindung des Volkstheaters mit der Volksbildung führte.

In ihren Beiträgen reflektieren die AutorInnen die Bedeutung des Volkstheaters in den Außenbezirken aus unterschiedlichen Blickwinkeln; teils sind Fakten und sachliche Informationen bestimmend, teils ganz private Eindrücke und Positionen.
Viele Beiträge sind, wie es einer Festschrift entspricht, der Erfolgsgeschichte gewidmet, andere dagegen beschreiben Perspektiven für die Zukunft oder werfen einen Blick auf alternative Modelle.
Ein besonderes Ziel des Buches ist es, die AkteurInnen vor und hinter der Bühne zu Wort kommen zu lassen, die RegisseurInnen, die SchauspielerInnen, die KostümbildnerInnen, die Techniker, die Leitung des Theaters in den Bezirken, die HausverwalterInnen, aber ganz besonders das Publikum.

 

Buchcover Lessing siegt am Stadtrand

...wie alles begann:

Ein Märchen

Es war einmal im Jahr 55 im zwanzigsten Jahrhundert: Ein Präsident, ein Bildungsreferent und zwei Direktoren setzen sich zusammen, beratschlagen, murmeln immer wieder "große kulturelle Bedeutung" und beschließen, "das machen wir! Dort, wo die meisten Menschen wohnen, aber keine Theater stehen, genau dort müssen wir Theater hinbringen". Ein Jahr später geht zum ersten Mal im schönen Bezirk Stadlau der Vorhang auf. Der Präsident, der Bildungsreferent und die Direktoren umarmen einander, küssen einander und blicken stolz auf ihr Werk. Zu Recht. Tausende und abertausende Arbeiter und Angestellte in den äußeren Bezirken kommen, sehen und lauschen: Shakespeare, Kleist, Goethe, Molnar, Grillparzer, Hauptmann, Schnitzler, Bahr, Shaw, Ödon von Horwarth und viele andere. Die Menschen lauschen, kommen wieder und sind begeistert...

 

Auszug aus dem Textbeitrag von Erhard Pauer

 

 

 

Medieninhaber, Herausgeber und Verleger:
Verband Wiener Volksbildung - Edition Volkshochschule
1150 Wien, Hollergasse 22

ISBN 3 -900 799 - 61x

 

w+w kultur | Verein zur Entwicklung & Realisierung von Kunst- und Kulturprojekten